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Grundsätze der Lehre
Architektur- und Designgeschichte, Architekturtheorie
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Das Fach Architekturgeschichte ist während der ersten sechs Semester des Studiums obligatorisch. Im fünften und sechsten Semester wird es in Verbindung mit dem Fach Designgeschichte gelehrt. In den ersten zwei Studiensemestern werden Zugänge zu den großen Epochen und Themen der europäischen Architekturgeschichte von ihren Anfängen bis zum Barock eröffnet. Der Schwerpunkt der Lehre (3. - 6. Semester) liegt jedoch auf historischen Fragestellungen unter den Bedingungen kultureller Modernität: vertiefte Einblicke in unseren unmittelbaren historischen Hintergrund sollen dabei nicht nur der Erschließung vergangenen Wissens dienen, sondern vor allem die Sensibilität und das Verständnis für die Aufgaben der Gegenwart erwecken und schärfen.

Im Rahmen des Wahlpflichtfachs Architekturtheorie, welches im zweiten Studienabschnitt das Angebot im Bereich Geschichte und Theorie der Architektur ergänzt, werden in der Regel Fragen des aktuellen Diskurses behandelt (Themen der letzten fünf Jahre waren: "Alles Ornament? - Architektur und schwaches Denken", "ArchitekturMaschine", "Gewohntes Leben", "superdutch - Junge Architektur in den Niederlanden", "Um uns die Stadt - Erkundungen im postmodernen Babylon")

Zu den Vorlesungen und Seminaren erscheinen die "Hefte zur Geschichte und Theorie der Architektur und des Design". Das Lehrprogramm wird von Gastvorträgen mit Referenten aus dem In- und Ausland ergänzt.

 
Studienverlauf
Architektur- und Designgeschichte, Architekturtheorie
ARCHITEKTURGESCHICHTE

1. Semester Architektur
Einführung in die Architekturgeschichte

Prägende Konzepte der architektonischen und urbanistischen Kultur mit einer diachronischen Präsenz in der Architekturgeschichte werden im Rahmen dieses Vorlesungskurses in ihrer historischen Tiefe bis hin zu ihren mythologischen Uranfängen untersucht. Artefakt und Theorie fließen in die Darstellung in einem ausgewogenen Verhältnis ein. Methodisch wird um größtmögliche Interdisziplinarität Sorge getragen.

2. Semester Architektur
Architektur und Bedeutung

Gegenstand des Vorlesungskurses ist die Einordnung von Werken der Architektur in Sinnzusammenhänge, die "über [ihre spezifische] materielle und formale Organisation" hinausgehen (Bandmann). Anhand ausgewählter Beispiele vorzugsweise der Sakralarchitektur im europäischen Westen von der Romanik bis zum Barock werden Probleme der Architekturikonographie und -ikonologie besprochen.

3. Semester Architektur
Architektur im Zeitalter der Aufklärung

Thema dieses Vorlesungskurses bilden die beiden wichtigsten Fluchtlinien der europäischen Architekturkultur im Zeitalter der Vernunft. Einerseits die Kanonisierung der Disziplin, die sich in der ästhetischen Dominanz des klassizistischen Paradigmas äußerte und, parallel dazu, die "Sensualisierung" der Architektur, ihre Bestimmung als Ausdruck seelischer Zustände und Erzeugerin subjektiver sinnlicher Wirkungen.

4. Semester Architektur
19. Jahrhundert

Die Konfrontation der Architektur mit den Bedingungen der Modernität steht im Mittelpunkt dieses Vorlesungskurses: Die neuen programmatischen Anforderungen an den architektonischen Entwurf, die Entfaltung neuer technologischen Möglichkeiten im Bauwesen, die ideologischen Implikationen des Prozesses gesellschaftlicher Modernisierung, die den Ruf nach dem zeitgemäßen Stil beherrschendes Thema der ästhetischen Reflexion machten.

ARCHITEKTUR- und DESIGNGESCHICHTE

5. Semester Architektur/1. Semester Industriedesign
20. Jahrhundert I

Der Vorlesungskurs hat zwei Schwerpunkte. Bei der Untersuchung des sozialutopischen Aspekts der modernistischen Architekturerzählung wird der Fokus auf die Architektur des Expressionismus gerichtet; bei der Erörterung ihres weltanschaulichen und zugleich ästhetischen Aspekts werden die künstlerischen Raumtheorien als Ausgangspunkt genommen. Zur Sprache kommen die wichtigsten Bewegungen nach etwa 1890 in der Architektur und im Design.

6. Semester Architektur/2. Semester Industriedesign
20. Jahrhundert II

Die "bewusste Kaltstellung des Ästhetischen" als Bestandteil der funktionalistischen Doktrin bildet den zeitlichen Ausgangspunkt dieses Vorlesungskurses, der die Untersuchung der Architektur unter den Diktaturen und Revolutionen einschließt und einige Perspektiven der Architektur und des Design in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufzeigt. Monographische Darstellungen zu Werk und Wirkung wichtiger Persönlichkeiten der Moderne runden dieses Angebot ab.

ARCHITEKTURTHEORIE (Wahlpflichtfach)

Das Seminar befasst sich mit Themen des aktuellen Diskurses. Die Architektur als Bestandteil und Mitgestalterin einer globalen, pluralistischen, medialen Kultur, der Wandel der Konzeption und Produktion von Architektur unter den Bedingungen zunehmender Digitalisierung und Virtualisierung sind dabei zentrale Fragestellungen. Methodisch werden Ansätze der Cultural Studies nutzbar gemacht; die Betrachtung ist interdisziplinär angelegt (Themen der letzten fünf Jahre waren: "ArchitekturMaschine", "Gewohntes Leben", "superdutch - Junge Architektur in den Niederlanden", "Um uns die Stadt - Erkundungen im postmodernen Babylon", "Oberflächlich... aus Tiefe!", "Bilder der Architektur").
->[Archiv Seminar Architekturtheorie]

 
 
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